Friedenau-Panorama mit dem Friedenau-Netzwerk-Logo

Aktuelle Termine

Neu! Montag, den 15. Oktober, 20 Uhr: „Farben der Nacht“ – Lesung mit Davit Gabunia in der Buchhandlung Thaer

Der georgische Autor Davit Gabunia liest aus seinem im Rowohlt Verlag erschienenen Roman Farben der Nacht. Elvira Hanemann von der Buchhandlung Thaer zur Lesung: „Auf der Buchmesse 2018 präsentiert sich Georgien als Ehrengast unter dem Motto ‚Georgia – Made by Characters‘. Unsere nächste Lesung findet im Rahmen des Auftritts und mit Unterstützung des Georgian National Book Center statt. Das Schöne an den Gastlandauftritten ist es ja, dass so vielen guten Büchern, die sonst nicht auf den deutschen Buchmarkt gelangt wären, eine Chance gegeben wird. So gibt es dieses Jahr eine wirklich beeindruckende Fülle von Romanen aus Georgien von uns bisher unbekannten Schriftstellern. Wir freuen uns sehr, dass einer der besten (ich durfte ihn schon bei der Vorstellung des Gastlands für Buchhändler in diesem Frühjahr erleben) nun zu uns in die Buchhandlung kommt! Auf Deutsch gelesen wird von Matthias Scherwenikas, Davit Gabunia wird einen kleinen Teil auf Georgisch lesen, die Moderation – geleitet von Susanne Lenz – wird dann auf Englisch stattfinden. Davit Gabunia, geboren 1982, ist als Autor, Kritiker und Übersetzer (Shakespeare, Strindberg, Rowling) bekannt, ebenso gilt er in seinem Heimatland als wichtigster jüngerer Dramatiker, der bereits mehrfach mit bedeutenden Theaterpreisen ausgezeichnet wurde. Er ist aktiv in der LGBT-Community, was in einem Land wie Georgien sicher nicht ganz einfach sein dürfte. Worum geht es nun in seinem ersten Roman? Sura ist arbeitslos, deshalb kümmert er sich um die Kinder und um den Haushalt, doch so ganz füllt ihn das nicht aus. Als ins Haus gegenüber ein neuer Nachbar einzieht, beginnt er diesen zu beobachten. Der junge Mann unterhält eine Liebesbeziehung zu einem hohen Beamten. Aus Suras anfangs harmloser Neugierde wird eine regelrechte Bespitzelung – mit unabsehbaren Folgen. Der Roman spielt im Jahr 2012 vor dem Hintergrund eines politischen Aufruhrs in Tiflis. Freuen Sie sich mit uns auf Davit Gabunia, seien Sie neugierig auf das Gastland Georgien und kommen Sie zahlreich zu unserer Lesung!“ Buchhandlung Thaer, Bundesallee 77, 12161 Berlin

 

Theater Morgenstern im Oktober: „Buddy & Carl“

Eigene Stückentwicklung inspiriert vom Bilderbuch „Buddy and Earl“ von Maureen Fergus und Carey Sookocheff für Kinder ab 5 und Erwachsene: Ist Carl ein Rennwagen, eine Giraffe oder eine sprechende Haarbürste? Plötzlich ist das vollkommene Nebensache. Denn mitten im Wohngebiet, zwischen Imbissbude und arbeitslosem Straßenmusiker, gilt es auf einmal, sich vor Haien zu retten, ein Piratenschiff zu entern und dem Sturm zu trotzen. Und zum Schluss ist es sonnenklar, was Carl ist: nämlich ein Freund.

Morgenstern am Vormittag: Di 16.10.2018 | Mi 17.10.2018 | Do 18.10.2018 | Fr 19.10.2018, jeweils um 9:00 Uhr und 11:15 Uhr

Morgenstern am Sonntag: So 21.10.2018 um 16:00 Uhr

Morgenstern in den Herbstferien: Di 23.10.2018 um 11:00 Uhr, Mi 24.10.2018 um 11:00 Uhr und 14:00 Uhr

Karten unter: Theater Morgenstern im 030/92 35 59 50 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Theater Morgenstern, Rheinstraße 1, 12159 Berlin

 

Neu! Mittwoch, 17.10.2018, 19:30 Uhr: Buchpremiere: Die Schatten eines Jahres

Lesung von und mit Wiebke Eden, die 2008 mit ihrem vielfach gelobten Roman „Die Zeit der roten Früchte“ bekannt wurde. In ihrem neuen Buch erzählt Wiebke Eden die Geschichte der Friedensaktivistin Mathilde Köster, die mit achtundsiebzig Jahren nach einer Sitzblockade zur Arbeit im Park verurteilt wird. Die Presse rückt an, um die sie zu fragen, wie denn alles für sie begann und weshalb sie sich politisch engagiert. Und während Mathilde in ihrem Gedächtnis stöbert, um von der Friedensbewegung der Achtziger zu berichten, taucht eine noch frühere Zeit auf, über die sie nie gesprochen hat: als sie jung und verliebt in Barcelona lebte und – zur Spionin wurde. In dem spannend geschriebenen Roman wird ein Licht auf eine noch wenig beleuchtete Zeit zu Beginn des Zweiten Weltkriegs, als die Deutschen eine Enklave in Francos Spanien in Barcelona hatten, geworfen. Zugleich erzählt die Protagonistin mit Humor von der Friedensbewegung bis in die Neunziger Jahre.
Wiebke Eden stellt die Frage, wie ein Mensch in etwas hineingeraten kann, dessen Konsequenzen nicht absehbar sind – und was dies für sein späteres Leben bedeutet. In Mathilde hat sie eine faszinierende Frauenfigur erfunden, die spät in moralische Bedrängnis kommt. Wiebke Eden, geboren 1968 in Jever, arbeitete nach Zeitungsvolontariat und Germanistikstudium als freie Journalistin für Print, Funk und Fernsehen. Daraus ging eine besondere Leidenschaft für die Form des Porträts hervor, und infolge veröffentlichte sie zwei Porträtbände über schreibende Frauen, „Im Gespräch: Journalistinnen“ (2000) und „Keine Angst vor großen Gefühlen“ (2001) in der edition ebersbach. Sie las beim Open Mike in Berlin, und 2008 erschien ihr hochgelobtes Romandebüt „Die Zeit der roten Früchte“ im Arche Verlag, in dem sie die junge, lebenshungrige Greta durch den Zweiten Weltkrieg in Stettin begleitet. Dabei fand ihre knappe, eindringliche Sprache wie die genaue Beobachtung ihrer Figuren große Beachtung. Neben „Udo“ (2017) veröffentlichte sie im Bübül Verlag Berlin die Erzählung „Das Liebespaar“ (2015) und weitere Texte in Anthologien. Die Autorin lebt in Berlin und gibt Schreibwerkstätten für Kinder und Erwachsene.
Lesung & Gespräch, Eintritt frei, Nicolaische Buchhandlung, Rheinstraße 65, 12159 Berlin. Die Schatten eines Jahres, Bülbül Verlag, 18 Euro

 

Patienteninformationsabende August bis Dezember 2018

Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum und Vivantes Wenckebach-Klinikum

Veranstaltungsorte:
AVK: donnerstags in der Zeit von 18.30 – 20.00 Uhr, Haus 35, 1. Etage, großer Konferenzraum, Rubensstr. 125, 12157 Berlin
WBK: donnerstags in der Zeit von 18.30 – 20.00 Uhr, Haus 1, 1. Etage, Raum 104, Wenckebachstr. 23, 12099 Berlin
KommRum e.V.: donnerstags, 19.00 Uhr, Schnackenburgstraße 4, 12159 Berlin, (www.kommrum.de)

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

  • 18.10.2018, 18.30 – 20.00 Uhr Hüftgelenkverschleiß - zeitgemäße Behandlungsoptionen
    Mit Dr. Adrian Voß, Oberarzt der Klinik für Spezielle Orthopädische Chirurgie und Unfallchirurgie, Zertifiziertes EndoProthetik-Zentrum, AVK
    Veranstaltungsort: AVK
  • 11.10.2018, 18.30 – 20.00 Uhr: OP an der Wirbelsäule
    Mit Priv.-Doz. Dr. med. Mario Cabraja, Chefarzt der Klinik für Wirbelsäulenchirurgie
    Veranstaltungsort: AVK
  • 11.10.2018, 19.00 Uhr: Was ist Böse?
    Mit Dr. Bettina Gärtner, Ärztin, Medizinische Fakultät, Otto-von-Guericke-Universität, Magdeburg
    Veranstaltungsort: KommRum e.V.
  • 08.11.2018, 18.30-20.00 Uhr: Konservative und operative Behandlung der Arthrose im Schultergelenk
    Mit Dr. Axel Hannemann, Oberarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie, Zertifiziertes Lokales Traumazentrum, WBK
    Veranstaltungsort: WBK
  • 15.11.2018, 18.30 – 20.00 Uhr: Myasthenie - eine Autoimmunerkrankung, die zu belastungsabhängigen Lähmungen führt – Ursachen und aktuelle Behandlungsmöglichkeiten
    Mit Prof. Dr. Bruno-Marcel Mackert, Chefarzt der Klinik für Neurologie mit Stroke Unit
    Veranstaltungsort: AVK

 

Neu! Donnerstag, 25.10.2018, 19:30 Uhr: Buchpremiere: Zwischen Bettlern und Bohème

Ausgewählte Texte von Egon Erwin Kisch, herausgegeben von Gabriele Wuttke, Einladung zu Lesung & Gespräch: Egon Erwin Kisch (1885–1948) ist als Schriftsteller und »rasender Reporter« bis heute eine Legende. Die Journalistin Gabi Wuttke hat für diesen Band über 30 Texte ausgewählt, in denen Kisch über seine Beobachtungen und Erlebnisse aus dem Berlin der Jahre 1921 bis 1933 schreibt. So begleitet er eine Polizeistreife, besucht Cafés und Tanzdielen, wundert sich über modische Eskapaden, geht ins Theater, zum Sechstagerennen und zur Volkshochschule, besucht eine Vorlesung von Albert Einstein, streift durch Alteisenlager oder wirft einen Blick in das städtische Leichenschauhaus.
Gabriele Wuttke, geboren in Berlin, studierte Germanistik und Journalistik an der Freien Universität Berlin. Viele Jahre moderierte sie erst im Sender Freies Berlin (SFB) und dann im Deutschlandradio das Morgenmagazin. Inzwischen befragt sie im Deutschlandfunk Kultur in der Stunde vor Mitternacht Theaterkritiker, Künstler und Kulturschaffende. Eintritt frei, Nicolaische Buchhandlung, Rheinstraße 65, 12159 Berlin. Zwischen Bettlern und Bohème, be.bra Verlag, 12 Euro

 

Neu! Sonnabend, 27.10.2018: Stadtführung „Wannsee – Kolonie Alsen“

Von und mit Claudia Häuser-Mogge. Treffpunkt: 13 Uhr am Bahngleis S-Bahnhof Friedenau (vor dem Ticketautomaten). Wir fahren gemeinsam nach Wannsee mit der S1. Dauer inclusive Fahrzeit: ca. 3 Stunden. Teilnahme: 10 Euro. Um vorherige Anmeldung wird freundlichst gebeten. Es geht in die „Colonie Alsen“, eine der nobelsten Berliner Villenkolonien in der Kaiserzeit und Weimarer Republik zwischen Kleinem und Großem Wannsee. Im Sommer zogen die betuchten Berliner um, in ihre prachtvollen Landvillen vor den Toren der Stadt. Im Seglerhaus am Wannsee traf man sich zu rauschenden Festen. Sie hören von den damals Erfolgreichen und Schönen, aber auch von Bankrotteuren und skurrilen Betrügern. Der Nationalsozialismus spaltete die Bewohnerschaft. Heute stehen u.a. noch die Villen Liebermann und Herz, der Schwedenpavillon und Teile des Anwesens Langenscheidt. Außerdem befindet sich hier der Flensburger Löwe und das Haus der Wannseekonferenz.  Veranstaltet von der Nicolaischen Buchhandlung in Berlin-Friedenau


Neu! Mittwoch, 31.10.2018, 19:30 Uhr: „Brechts Berlin“

Bilder-Lesung & Gespräch: Nach „Kästners Berlin“ (2014, 4. Aufl. 2017), „E.T.A. Hoffmanns Berlin“ (2015) und „Döblins Berlin“ (2017) folgt nun der vierte Band in der Reihe Literarische Schauplätze: „Brechts Berlin“. Für diesen war Berlin die „Stadt, die klug macht“. Seit 1920 versuchte er im Literatur- und Theaterbetrieb der Metropole Fuß zu fassen. Nach etlichen Rückschlägen wurde er hier zum Starautor, der sich unter dem Eindruck der Weltwirtschaftskrise politisch radikalisierte. Vor den Nationalsozialisten geflohen, schrieb Brecht im Exil poetische Satiren auf das braune Berlin. Als „Schutthaufen bei Potsdam“ erlebte er die Stadt nach seiner Rückkehr im Oktober 1948. Brecht hat sich intensiv am Wiederaufbau des Kulturlebens in Ost-Berlin beteiligt und gemeinsam mit Helene Weigel das Berliner Ensemble zu Weltruhm geführt. Kein Dichter hat so sichtbare Spuren in Berlin hinterlassen, dennoch sind die meisten Brecht- Orte und Berlin-Bezüge wenig bekannt. Als Stadtführer und Literaturdetektiv ist der Autor Michael Bienert seit 1990 in Brechts Berlin unterwegs. Er legt nun einen reich illustrierten Band vor, der den ganzen Facettenreichtum des Themas vor Augen führt. Michael Bienert, 1964 geboren, lebt als freier Autor und literarischer Stadtführer in Berlin. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Berliner Literatur- und Kulturgeschichte. Im Verlag für Berlin-Brandenburg sind erschienen: Schiller in Potsdam 1804 (2013), Die Entdeckung Berlins (2014), Kästners Berlin (2014, 4. Auflage 2017), E.T.A. Hoffmanns Berlin (2015), Döblins Berlin (2017), Das Kammergericht in Berlin (2018). Weitere Informationen zum Autor unter www.text-der-stadt.de. Eintritt frei, Nicolaische Buchhandlung, Rheinstraße 65, 12159 Berlin. Brechts Berlin, vbb Verlag, 25 Euro

 

Neu! 11. November 2018, 11 Uhr: Gedenken zum 80. Jahrestag der Progromnacht

Die Stolpersteininitiative Stierstraße lädt zu einem „Spaziergang“ ein. Wir treffen uns um 11 Uhr am Perelsplatz 15 und gehen im Bereich Perelsplatz / Cosimaplatz / Varziner Platz der Geschichte der dort verlegten
Stolpersteine (ca. 35) nach.

 

 

 Der besondere Tipp I: Stadt im Ohr präsentiert: Wo die Zeit ihre Eile verliert

Hörspaziergang Friedenau: „In dieser ehemaligen Landgemeinde kroch der Berlinale-Bär aus seiner Höhle. Revolutionäre ersannen Süßspeisenrezepte zur Weltveränderung. Zu Ehren des Kaisers probten Männer unter Kastanien den Aufschwung am Reck. In einem zugigen Dachgeschoss begann die Karriere der ersten deutschen Boygroup, die den Herrschenden bald nicht deutsch genug war. Hier schrieben sich Romanciers in den literarischen Olymp... Der akustische Spaziergang bringt Vergangenheit und Gegenwart eines von Künstlern geprägten Viertels zum Klingen. Er spielt mit Fakten und Fiktion, verwebt Originaltöne, ortsbezogene Musik und detailreiche Geschichten.Start und Ausleihstation ist der Süßkramdealer, Varziner Straße 4 (S-Ring/U9 Bundesplatz). Weitere Informationen zu diesem und den anderen Hörspaziergängen von Stadt im Ohr finden Sie hier...

 

 Der besondere Tipp II: Spanischkurs für Senioren freut sich über Mitstreiter: Immer donnerstags von 9:30 – 11 Uhr...

...können Interessierte im kleinen Kreis mit Ruth Nachtwey Spanisch lernen. Bei großer Nachfrage könnte es auch einen weiteren (Anfänger-)Kurs geben. Lesen Sie mehr...

 

 

 

 

Nach oben