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Der Spielplatz "Kleiner König"

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Der Spielplatz wird bemalt

 

Die Kinder aus der Umgebung und auch die Anwohner freuten sich über den Spielplatz, der gegenüber der vorherigen Brache eine große Bereicherung des Kiezes darstellt. Und die Kinder sehnten sich danach, endlich auf dem Spielplatz spielen zu dürfen und fragten oft während der Bauzeit nach, wann der Spielplatz denn nun endlich fertig sei.

Die Bauzeit erschien wirklich lang für so eine kleine Fläche. Jedoch gerade das war das Schwierige beim Bau, es war eine logistische Herausforderung, auf 300 m² alles koordiniert unter einen Hut zu bringen, zumal die Zufahrt auch noch an der schmalsten Stelle der Baustelle lag. Gleichzeitig bauende Firmen teilten sich den Bagger, weil kein zweites Großgerät Platz hatte. Es gab keinen Platz für Lagerflächen, es musste immer in kleinen Mengen angeliefert werden und Abfuhren sofort organisiert werden.

Nach Aufstellung der Figuren wurden die Hauptprotagonisten der Kleine König, die Prinzessin und das Pferd Grete verhüllt, um sie zum einen Silvester vor eventuellen Knallkörpern zu schützen, aber auch um Begehrlichkeiten, schon auf der Baustelle spielen zu wollen, möglichst gering zu halten. Natürlich erhöhte das auch die Spannung bei den Kindern, was denn nun so alles entsteht auf dem Spielplatz. Und ein wenig erinnerten die verhüllten Figuren an Christo.

Ganz am Ende der Bauarbeiten, kurz vor der Eröffnung, konnte endlich der langersehnte Schlossgarten auf die grauen Betonwände aufgemalt werden. Alle bangten schon, ob es denn pünktlich zur Eröffnung fertig werden würde, weil das Wetter wochenlang nicht mitspielte. Die Fassadenkünstler von Art-EFX, viele haben schon deren Kunstwerke auf diversen Trafohäuschen im Berliner Umland gesehen, brauchten mindestens 5°C und vor allem trockenes Wetter. Und so gestalteten zwei Mitarbeiter der Firma auf einem sonnigen Sonntag in knappen 10 Stunden den kompletten Schlossgarten inklusive Schloss und Schlossturm und vielen Blumen auf der Wiese.

Während der Bauzeit gab es viel Unterstützung von allen Seiten, das gegenüberliegende Restaurant Bohles war oft Ort von Baubesprechungen und passte Silvester besonders auf den Spielplatz auf. Der Betreiber der alten Bahnhofshalle, Herr Witte, bot für die Eröffnung Unterstützung an.