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Der Spielplatz "Kleiner König"

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Der Spielplatzbau beginnt

Der Bauplan für den SpielplatzDie Baukosten einschließlich der Restaurierung der historischen Mauer beliefen sich auf rund 184.500,-€. Die Spielgeräte und Figuren wurden von derDer Bauplan für den Spielplatz Brandenburgischen Firma SIK-Holz GmbH produziert, die Landschaftsbauarbeiten von der Berliner Firma Flöter & Uszkureit ausgeführt und die Betonmauern von der auf Illusionsmalerei spezialisierte Potsdamer Firma Art-EFX GmbH gestaltet.

Mit den Vorarbeiten wurde bereits 2005 begonnen, der eigentliche Spielplatzbau begann aber im November 2007. Aufgrund des milden Wetters konnte im Winter durchgearbeitet werden, so dass der Spielplatz im April 2008 fertig gestellt wurde und eröffnet werden konnte.

Das Gelände vor Baubeginn

Die Reaktionen von Kindern, Eltern und Anwohnern während der Bauarbeiten waren zum größten Teil positiv. Viele Eltern blieben mit ihren Kindern am Spielplatz stehen und guckten neugierig durch den Zaun, ob man schon etwas sehen kann. Die umliegenden Kindergärten und -läden freuten sich über die Einladung zur Eröffnungsfeier und dass es bald einen neuen Spielplatz in der Nähe gab. Viele Anwohner haben bereits den Bauarbeitern beim Bau des Spielplatzes erzählt, dass sie sich über den Spielplatz freuen. So bekam der Spielplatz gleich zu Beginn viel Zuspruch, denn als erstes wurde die bunte Sandbackmauer mit Türmchen gebaut und das kunterbunte Wegepflaster verlegt und sorgte für viel Begeisterung.

Bauarbeiten auf dem Spielplatz und Auspacken der Figuren

 

An dem Tag, als die Figuren angeliefert wurden und der „Kleine König“ gerade vom Bagger auf den Spielplatz gefahren wurde, stieg auf dem S-Bahnhof eine Schulklasse aus und ein Junge rief begeistert quer über den Bahnhof „Da ist ja der Kleine König!“. Somit war auch die Frage geklärt, ob denn der Kleine König erkannt wird.

Natürlich gab es auch die eine oder andere Kritik, solche Projekte werden immer geteilte Meinungen hervorrufen. Ein Anwohner tat seinen Unmut auf dem Bauschild kund, dass er die Belastung durch den S-Bahn-und Autobahnlärm sowie den Feinstaub für die Kinder unzumutbar halte. Jedoch sind

 Kinderspielplätze dringend nötig, aber freier Platz in der Innenstadt rar. Und die meisten Kinder, die dort spielen, wohnen auch dort und haben die genannten Problempunkte tagtäglich vor der Haustür. Ein Anwohner war ein wenig verwundert, dass dafür Gelder übrig seien in Zeiten, wo in Berlin vieles verkommt. Aber er konnte in einem netten Gespräch von der Notwendigkeit dieses Spielplatzes überzeugt werden.