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Renée Sintenis und der Goldene Bär der Berlinale

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Aus ihrem großen Schaffensbereich können wir heute noch in Berlin im Öffentlichen Raum das grasende Fohlen auf dem Friedenauer Renée-Sintenis-Platz bewundern, der 1967 ihren Namen erhielt, und den bronzenen „Berliner Bär“ auf dem Mittelstreifen am Autobahn-Kleeblatt Berlin Zehlendorf an der Stadtgrenze nach Dreilinden. Dieser Bär als Miniatur wird alljährlich bei den Internationalen Berliner Filmfestspielen an die Preisträger/innen der „Berlinale“ als Silberner oder Goldener Bär verliehen und von der Bildgießerei Noack gefertigt. Er wurde aber auch an Staatsgäste, wie z. B. John F. Kennedy, verschenkt.

Ihr letzter Wohnsitz war das Haus Innsbrucker Str. 23 a in Schöneberg, an dem eine Gedenktafel an sie erinnert. Sie starb 1965 und wurde  auf dem Waldfriedhof  in Berlin-Dahlem in einem Ehrengrab beigesetzt. Sie erhielt in ihrem Leben viele Kunstpreise und unter anderem 1952 die Auszeichnung „Ritter der Friedensklasse“ des Ordens Pour le mérite und 1953 das Große Bundesverdienstkreuz. Ihre Werke erzielen auf dem heutigen Kunstmarkt weiterhin hohe Preise; so lag der Schätzwert eines 77 cm hohen bronzenen „Esels von Seelow“, gegossen 1927 in der Gießerei Hermann Noack in Friedenau, bei einer aktuellen Auktion der Villa Grisebach bei 60.000 Euro.

 

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