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Kampf zwischen Eiche und Linde

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Buergerlinde 3-4

 

Diese mehrtägige Aktion zur Hervorhebung der Linde, die einst als bürgerschaftlicher Leuchtturm gegen die nicht weit entfernte, imperiale „Kaisereiche“ gepflanzt worden war, stieß auf großes Interesse in der Bevölkerung. Der fliegende Kaffee-Anbieter Achim vom Wochenmarkt kam mit Sahnekaffee zu einem kurzen Plausch herüber, ein skeptisches Ehepaar wollte nicht glauben, dass ein solcherart gewonnenes Gartenstück auch ausreichend gepflegt werden könnte, aus vorbeifahrenden Autos gab es winkende Zustimmung und ein mit einem Erdbeerkorb heimkehrender Marktbesucher zupfte einen Fünf-Euro-Schein als Belohnung hervor.  

Diese Anteilnahme führte sogar zu einer Bürgerbeteiligung al fresco, zu neuen Gestaltungsüberlegungen noch während der laufenden Arbeiten: Eine zunächst sorgenvoll schweigende Frau stellte sich schließlich doch in die Runde der Bürger-Gärtner und gab zu bedenken, dass ein Baum in seiner Eigenschaft als Solitär am besten auf einem Gras-Teppich zur Geltung komme, und in seiner Wirkung durch zusätzlichen Blumenschmuck nur behindert werde. Auch die als Schutz gedachte Einfriedung durch massive Kanthölzer störe das Naturbild.  

Daraufhin wurde beschlossen, das Gestaltungskonzept zu überdenken und die vorgetragenen Überlegungen einzuarbeiten.

Es lebe die Bürgerbeteiligung!

Fotos: Red., abgebildet sind Mitglieder vom Friedenau-Netzwerk und der BI Breslauer Platz

 

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