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"Weniger Leerstand, mehr Lehrstellen" - Ergebnisse unseres Projekts

 

 

Unser Projekt "Weniger Leerstand, mehr Lehrstellen" wurde vom 01.01. bis 30.11.2009 vom Europäischen Sozialfonds gefördert.

 

Temporäre Galerie im SSC

 

Teilprojekt "Weniger Leerstand"

 

Leerstand belastet das Straßenbild. Friedenau mit seiner Nähe zur Steglitzer Schlossstraße ist davon besonders betroffen, denn im Gegensatz zur gut ausgelasteten Schlossstraße stehen nicht nur in der Rheinstraße viele Gewerbeimmobilien teils über einen längeren Zeitraum leer. Friedenau ist andererseits ein Stadtteil, in dem viele Künstler und Kleingewerbetreibendeleben und arbeiten, die nach Möglichkeiten suchen, ihr Angebot bekannt zu machen.

Mit unserem Teilprojekt „Weniger Leerstand“ hatten wir uns daher zum Ziel gesetzt, leerstehende Ladengeschäfte für eine temporäre Nutzung – „Zwischennutzung“ – an Friedenauer Künstler zu vermitteln. Am 01.09.2009 fand im Rathaus Schöneberg eine Informationsveranstaltung für Eigentümer Friedenauer Gewerbeimmobilien statt. In vier Vorträgen wurde über unser Projekt, zwei Projekte mit ähnlicher Zielsetzung in Neukölln (Initiative Pro Schillerkiez e.V. und die Zwischennutzungsagentur) und die Vorstellungen und Wünsche von Künstlern aus Friedenau informiert und anschließend diskutiert.

 


 

 

Erste Vermittlungsversuche zwischen Künstlern und einem Eigentümer, der sich nach der Veranstaltung spontan bereit erklärt hatte, seine leerstehenden Gewerberäume  für das Projekt zur Verfügung zu stellen, blieben ohne Erfolg. Mitte Oktober trat das neue Center-Management des Schloss-Straßen-Centers (SSC) am Walther-Schreiber-Platz an uns heran, das durch die Einladung zur Infoveranstaltung von unserem Projekt Kenntnis erlangt hatte. In mehreren Gesprächen mit Frau Könemann und Frau Janiak vom SSC und mehreren Friedenauer Künstlern konnten die Bedingungen für eine Zwischennutzung von drei leerstehenden Läden im SSC vereinbart werden. Vom 05.12.2009 bis 16.01.2010 stellten die fünf Künstler dort Ihre Werke mietfrei aus (Foto).

Zudem hatten wir im Rahmen des Projektes ermittelt, in welcher Häufung bestimmte Gewerbearten im Straßenbild auftauchen. So gab es (Stand: 31.08.09) allein im Bereich Rhein-/Hauptstraße und Umgebung 17 Friseurgeschäfte, 5 Spielhallen und ein Wettbüro. Zudem finden sich dort zahlreiche Bäckereien, Supermärkte und Discounter.

Teilprojekt „Mehr Lehrstellen“

Ziel des 2. Teils des Projektes war, Schule, Industrie (IHK, HWK) und ausbildendes Gewerbe zusammenzubringen. Dafür hatten wir zunächst mit unserem Kooperationspartner, der Friedrich-Bergius-Oberschule, die Zielsetzung des Projektes besprochen und abgestimmt. Danach hatten wir von der HWK eine Liste mit ca. 400 potenziellen Ausbildungs-/Praktikumsbetrieben in Friedenau und angrenzenden Bezirken angefordert, die wir für die Friedrich-Bergius-Schule ausgewertet und in einer Datenbank zusammengefasst haben.

 

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