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Aktuelle Termine

 

 

Dienstag, 14.11.2017, 10 - 19 Uhr: SpielPlatz feiert 30-jähriges Bestehen

SpielPlatz, der Spielzeugladen in Friedenau, feiert am 14.11. in der Zeit von 10 bis 19 Uhr mit Euch sein 30-jähriges Bestehen. Ihr könnt mit der Armbrust schießen, am Glücksrad drehen (viele Preise!), Luftballons steigen lassen – und es gibt 10 Prozent auf das gesamte Sortiment (außer Bücher) und ab 15 Uhr Live-Musik für Kinder. SpielPlatz, Handjerystraße 76 (am Renée-Sintenis-Platz)

 

Dienstag, 14.11., 19:30 Uhr: Nicolaische Treppenlesungen: „Angelika Schrobsdorf – Leben ohne Heimat“

Lesung & Gespräch von und mit Rengha Rodewill: „Als kluge, lebenshungrige Frau kam Angelika Schrobsdorff (1927–2016) aus dem bulgarischen Exil zurück nach Deutschland – und verursachte dort mit ihrem Roman »Die Herren« einen handfesten Skandal. Zwischen Israel, Frankreich und Deutschland pendelnd, führte sie in der Folge ein rastloses und produktives Leben. Ihre Bücher (darunter der mit Katja Riemann in der Hauptrolle verfilmte Bestseller »Du bist nicht so wie andere Mütter«) erreichten weltweit ein Millionenpublikum. Diese erste Biographie über Angelika Schrobsdorff wird bereichert durch zahlreiche Fotografien und persönliche Briefe aus dem Nachlass. Angelika Schrobsdorff eine starke, emanzipierte, aber introvertierte Frau, der die französische Bourgeoisie um Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre zu exaltiert war. Mit dem französischen Filmemacher Claude Lanzmann verheiratet, lebte sie bis 2006 in Israel. 2016 starb Schrobsdorff, wie gewünscht, in der Sprache ihrer Mutter. Eine Berlinerin, die mit 18 Jahren aus dem Exil ins Nachkriegs-Deutschland zurückkehrte, desillusioniert. Eine Schriftstellerin, die mit ihren Romanen provozierte. Eine Frau, deren selbstbestimmtes Leben nicht zeitloser sein konnte. Rengha Rodewill, geboren in Hagen/Westfalen, lebt seit 1978 in Berlin und arbeitet als Fotografin, Autorin und Malerin. Sie veröffentlichte zahlreiche Bücher, etwa über die Bildhauerin Ingeborg Hunzinger (2012) und über das DDR-Frauenzuchthaus Hoheneck (2014). Beatrix Brockman lebt und schreibt seit 2002 in den USA. Sie ist Associate Professor im Department of Languages and Literature an der Austin Peay State University in Clarksville, Tennessee. Nicolaische Buchhandlung, Rheinstraße 65, 12159 Berlin. Eintritt frei

 

Ab dem 14.11.2017: Theater morgenstern spielt Oliver Twist

„London. Dunkle Gassen, unheimliche Gestalten. Dahin ist Oliver geflohen, weg von Armenhaus, Suppenküche, Hunger und Schlägen. Doch wie sich zurechtfinden in einer Stadt, in der er niemanden kennt? Und wie herausfinden, wohin er gehört: an die Seite des vornehmen Gentleman Mr. Brownlow oder mitten in die verschlagene Diebesbande um den unheimlichen Hehler Fagin? Inspiriert von Charles Dickens' berühmtem Jugendroman entspinnt sich eine spannungsreiche Abenteuergeschichte. Die Inszenierung mit atmosphärischem Bühnenbild und Livemusik entführt das Publikum in eine andere Welt. Die raffinierte Simultan-Bühne sorgt für ein besonderes Theatererlebnis ohne Umbauphase.“

Morgenstern am Vormittag:
Di 14.11.2017 | Mi 15.11.2017 | Do 16.11.2017 | Fr 17.11.2017 | Mo 20.11.2017 | Fr 24.11.2017 jeweils um 10:00 Uhr | Di 21.11.2017 | Mi 22.11.2017 | Do 23.12.2017 jeweils um 09:00 Uhr und um 11:15 Uhr

Morgenstern am Abend: Sa 18.11.2017 | Sa 25.11.2017 jeweils um 20:00 Uhr

Theater morgenstern im Rathaus Friedenau, Rheinstraße 1, 12159 Berlin, M48 + 85, Brelauer Platz, S1 Friedenau, U9 Friedrich Wilhelm-Platz. Karten können telefonisch unter 030/92 35 59 50 oder online bestellt werden, www.theater-morgenstern.de

 

Donnerstag, 16.11., 19:30 Uhr: Krimimarathon Berlin - „Mutterboden“

Der „andere“ Berlin-Krimi und ein ein Jakob Hagedorn Kriminalroman, Lesung & Gespräch von und mit Lotte Bromberg: Kurz nach Mauerfall verschwand eine Biologieprofessorin spurlos. Was geschah mit Tilla von Bredow? Jakob Hagedorn, Hauptkommissar mit gründelndem Wesen und unordentlichem Hirn, ist nach seiner Rehabilitierung kaltgestellt. Er nutzt die Zeit und sucht die Mutter seiner geliebten Hanna. Als die exotische Schönheit Alika jedoch ihren Vater, einen georgischen Volkshelden, vermisst meldet, darf Jakob auf die Straßen der Stadt zurückkehren. Zerrissen zwischen zwei starken Frauen, in die Knie gezwungen von ostpreußischen Wintern, erschlagen von der Macht des Kaukasus, entdeckt er eine Tragödie und ein Mörder findet ihn. Lotte Bromberg, die „Fred Vargas von Deutschland“, wacht, schläft, arbeitet und schreibt in Berlin. Im Memel Verlag erscheint, nach Fallsucht, Auslaufgebiet und Mutterboden Ende 2017 ihr vierter Kriminalroman mit den Berliner Ermittlern Jakob Hagedorn und Oskar Blum. Wie immer prall aus dem Berliner Leben gegriffen, voller schräger Figuren, melancholischer Komik und abgründiger Geschichten. Eintritt: 5 Euro, Nicolaische Buchhandlung, Rheinstraße 65, 12159 Berlin

 

Mittwoch, 22.11., 19:30 Uhr: Nicolaische Treppenlesungen: „Willy Fritsch – ein Feuerwerk an Charme“

Bilder-Lesung & Gespräch von und mit Autorin Heike Goldbach: „Der Ufa-Schauspieler. Über eine große Filmkarriere in wechselhaften Zeiten. Als der US-Regisseur Quentin Tarantino auf der Berlinale 2009 im Zusammenhang mit seinem Film »Inglorious Basterds« und der darin enthaltenen Nutzung des von Fritsch gesungenen Titels »Ich wollt‘, ich wär‘ ein Huhn« ein Loblied auf den Ufa-Film »Glückskinder« und seine Darsteller anstimmte, war dieser Film in Deutschland nicht erhältlich. Eilig wurde er erst ein paar Jahre später restauriert. Schließlich sollten auch deutsche Filmfans wissen, wovon der Hollywood-Regisseur überhaupt gesprochen hatte. Ohnehin geht man im Ausland offenbar ehrfürchtiger mit dem Erbe des Schauspielers um. Als Protagonist der Blütezeit des deutschen Films in den 1920er und frühen 1930er Jahren steht Willy Fritsch im Ausland ganz weit vorn. Wo steht er hierzulande? Zwischen 1923 und 1945 war er einer der größten Stars der Ufa. Ein Aushängeschild des Filmkonzerns, für dessen Auftreten bei einer Premiere im Vorfeld die Straßen rund um das Kino polizeilich gesperrt werden mussten, weil tausende Fans den Verkehr blockierten – europaweit. Sogar ein Schlager wurde 1931 ihm zu Ehren komponiert: »Ich bin in Willy Fritsch verliebt«. Er spielte im ersten deutschen Tonfilm und im ersten deutschen Farbfilm. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg konnte Willy Fritsch seine Karriere fortsetzen und lieh in der Adenauerrepublik den erfolgreichsten Heimatfilmen sein Gesicht, bis er sich 1964 nach fast 130 Filmen aus dem Geschäft zurückzog. Er hat über 40 Jahre Filmgeschichte mitgeschrieben. Heike Goldbach wurde 1966 in Berlin geboren. Ihre erste Buchveröffentlichung ist einem Aha-Erlebnis geschuldet und war nicht geplant. Nur zufällig wurde sie auf den ihr zuvor unbekannten, aber zeitweilig beliebtesten Schauspieler der deutschen Filmgeschichte aufmerksam. Was als Hobby begann, endete nach acht Jahren in der verdienten Biografie über den Schauspieler und schließt eine Lücke der deutschen Filmbibliothek. Eintritt frei, Nicolaische Buchhandlung, Rheinstraße 65, 12159 Berlin

 

Der besondere Tipp I: Stadt im Ohr präsentiert: Wo die Zeit ihre Eile verliert

Hörspaziergang Friedenau: „In dieser ehemaligen Landgemeinde kroch der Berlinale-Bär aus seiner Höhle. Revolutionäre ersannen Süßspeisenrezepte zur Weltveränderung. Zu Ehren des Kaisers probten Männer unter Kastanien den Aufschwung am Reck. In einem zugigen Dachgeschoss begann die Karriere der ersten deutschen Boygroup, die den Herrschenden bald nicht deutsch genug war. Hier schrieben sich Romanciers in den literarischen Olymp... Der akustische Spaziergang bringt Vergangenheit und Gegenwart eines von Künstlern geprägten Viertels zum Klingen. Er spielt mit Fakten und Fiktion, verwebt Originaltöne, ortsbezogene Musik und detailreiche Geschichten.Start und Ausleihstation ist der Süßkramdealer, Varziner Straße 4 (S-Ring/U9 Bundesplatz). Weitere Informationen zu diesem und den anderen Hörspaziergängen von Stadt im Ohr finden Sie hier...

 

Der besondere Tipp II: Spanischkurs für Senioren freut sich über Mitstreiter: Immer donnerstags von 9:30 – 11 Uhr...

...können Interessierte im kleinen Kreis mit Ruth Nachtwey Spanisch lernen. Bei großer Nachfrage könnte es auch einen weiteren (Anfänger-)Kurs geben. Lesen Sie mehr...

 

 

 

 

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