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Schulpatenschaft der Friedrich-Bergius-Oberschule für zwei Stolpersteine

 

 

Schulleitung, Kollegium und die Schülervertretungen stimmten dem  Projektvorhaben zu. Bereits zu diesem Zeitpunkt waren die Schüler der Klasse 9a mit ihrer Klassenlehrerin Frau Paul bereit, einen Stolperstein allein als Klasse zu finanzieren und die Patenschaft zu übernehmen. Da wir aber eine Schulpatenschaft anstrebten, begannen Frau Schrader und ich mit der Arbeit.
 FBergius StolperSt GrW
Wir nahmen stellvertretend an der Festveranstaltung teil und boten an, eine Schulpatenschaft über Stolpersteine in der Stierstraße zu übernehmen. Dies wurde mit Freude begrüßt und wir wurden zu den Zusammenkünften der Initiativgruppe eingeladen und über alle Aktivitäten und Vorhaben informiert. Eine gute Zusammenarbeit half uns herauszufinden, wie wir uns als Schule einbringen können.  

Im Februar 2008 hatte die Initiativgruppe die Forschungsarbeit für die Gedenksteine für Gertrud und Franz Pniower aus der Stierstraße 16 abgeschlossen und übergab das Weitere in unsere Verantwortung.

Da ich Klassenlehrerin einer 8. Klasse war, wollte ich mit meinen Schülern die Übernahme der Patenschaft vorbereiten. So beschäftigten sich die Schüler mit dem Schicksal der jüdischen Berliner in nationalsozialistischer Zeit bei einem Besuch der Grunewald- Rampe im November 2007.