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Wundertüten für Friedenau

 

Update Frühjahr 2015:

Peter Görse, der 28 Jahre lang in der Hedwig-/Ecke Fregestraße den Edeka-Markt betrieben hat, hat als Dankeschön an seine Friedenauer Kunden zum Abschied für Friedenauer Projekte gespendet, darunter auch 250.- Euro an das Projekt Wundertüte. Hier erfahren Sie mehr...

 

Ein Projekt der Arbeiterwohlfahrt Berlin-Südwest

 

Ein Beitrag von Dr. Serge Embacher

Das Plakat der Aktion Wundertüte

 

Soziale Benachteiligung, Armut, Ausgrenzung, fehlende Teilhabechancen – es gibt viele Etiketten, die in den letzten Jahren für stets dasselbe Phänomen kursieren: Immer mehr Menschen geraten durch Arbeitslosigkeit, Lohndumping oder prekäre Arbeitsverhältnisse ins soziale Abseits – auch in Friedenau. Doch gleich wie man die Situation beschreibt und egal wie man sie erklärt, fest steht, dass von sozialer Ausgrenzung und fehlenden Teilhabechancen immer auch Kinder betroffen sind. Das ist unfair und ungerecht, denn was kann der Mensch dafür, in welche Verhältnisse er hineingeboren wird?

Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Friedenau hat im Jahr 2008 eine Idee entwickelt, wie man der Chancengleichheit benachteiligter Kinder ein wenig auf die Sprünge helfen kann. Wenn sich schon die großen sozialen Probleme auf absehbare Zeit nicht lösen lassen, so kann man doch vor Ort ganz praktisch helfen. Das ist der einfache Gedanke, der einer Aktion mit dem schönen TitelWundertütezugrunde liegt.

Die AWO nutzt dabei ihr Potenzial an bürgerschaftlichem Engagement vor Ort, um in Kooperation mit  Schulen in Friedenau benachteiligten Kindern in Form von Sachspenden zu helfen. Denn eine gute schulische Ausbildung ist häufig vom Fehlen kleiner Dinge bedroht: Stifte, Bücher, Papier usw. Das sind alles Dinge, die in den meisten Haushalten – zumal in Friedenau – reichlich vorhanden sind, aber eben nicht überall. Und hier setzt die AWO an: Auf Vorschlag und in Absprache mit den Lehrerinnen und Lehrern wird für das betreffende Kind angeschafft, was nötig ist.